Die neuen Pflegegrade

Im Zuge der Pflegereform 2016/2017 wurden die bisherigen Pflegestufen „0“, 1, 2 und 3 in fünf neue Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5 umgewandelt. Diese Überleitung ist in § 140 Sozialgesetzbuch Elf (SGB XI) verankert. Seit Januar 2017 werden Pflegebedürftige und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz wie Demenzkranke, längerfristig psychisch Erkrankte oder geistig Behinderte je nach ihrer noch vorhandenen Selbstständigkeit in die neuen fünf Pflegegrade eingestuft und erhalten entsprechende Leistungen aus der Pflegeversicherung. Die drei Pflegestufen sowie die Anerkennung von eingeschränkter Alltagskompetenz z. B. von Demenzkranken („Pflegestufe 0“) wurden durch die Pflegegrade komplett ersetzt.

Im Vortrag werden die unterschiedlichen Pflegegrade genau erklärt. Es erfolgt eine Erläuterung der Vor- und Nachteile zum jeweiligen Pflegegrad. Im Anschluss werden noch Fallbeispiele aus der Praxis besprochen.

Termin (09:00 – ca. 16:00 Uhr)
  • Dillingen, Donnerstag, 27.09.2018

Referent
Thomas Brucker
Pflegedienstleitung und Fachpfleger für Gerontopsychiatrie

Kursgebühr
65,– EUR inkl. MwSt.